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Brandenburg

von afrika am 2008-07-22 16:47:01 in Nature


Das heutige Brandenburg umfasst 29.475 Quadratkilometer. Mit 27,2 Prozent der Landesfläche der ehemaligen DDR ist es das grösste neue Bundesland, obwohl sein Anteil am Territorium der Bundesrepublik nur 8,1 Prozent beträgt. Das Land Brandenburg gehört geographisch zur norddeutschen Tiefebene, deren Merkmale - auf den ersten Blick - Sand, Wasser und Wälder sind. In der Tat wird die flache und stellenweise durch eiszeitliche Hügelbildungen unterbrochene Landschaft der Mark von ausgedehnten Waldgebieten, vielen Seen, einer Reihe von Flüssen und vielen Kanälen geprägt.
 

Ghana

von afrika am 2008-07-22 16:42:10 in Society
Zuletzt editiert von afrika am 2008-08-20 11:18:53


Ghana im 19. Jahrhundert

Kontakte der Küstenbevölkerung Ghanas mit europäischen Mächten gab es seit der Ankunft der Portugiesen im 15. Jahrhundert. Das Angebot an Gold und Sklaven, aber auch an Gwürzen, Elfenbein und Kautschuk und die Möglichkeit, europäische Waren abzusetzen (Waffen, Stoffe, Alkohol), lockten bald auch andere Handelsnationen an diesen Teil der westafrikanischen Küste, der Endpunkt mehrer Handelsrouten in das Innere Afrikas war. Sie errichteten in Ghana befestigte Niederlassungen, die allein die Kontakte mit dem Binnenland etablieren und aufrechterhalten konnten. Im 19. Jahrhundert waren in den forts neben den Engländern nur noch die Dänen und Holländer präsent, doch auch diese mussten allmählich der dänischen Übermacht weichen.
 

Libyen

von afrika am 2008-07-22 16:41:41 in Economy
Zuletzt editiert von afrika am 2008-08-20 11:19:08


Libyen unter türkischer Kolonialherrschaft

Nach der Machtübernahme durch die Türken im 19. Jahrhundert profitierte der Sahara-Handel zwischen Niger und Tripolis von der Stabilisierung der Verhältnisse. Tripolis und Misurata waren bedeutende Handelsplätze und ihr Gewerbe verarbeitete die gehandelten Waren. Libyen war für die Türken kein Verlustgeschäft, das System der Steuerpacht und der Rückgang des Handels wie des Gewerbes verschlechterte die wirtschaftliche Lage in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts jedoch immer mehr. Halfagras war der wichtigste Exportartikel in den Westen (nach England), die höchsten Gewinne bezogen die libyschen Kaufleute jedoch aus dem Verkauf von Sklaven.
 

Reunion

von afrika am 2008-07-22 16:41:07 in Economy
Zuletzt editiert von afrika am 2008-08-20 11:19:20


Reunion

1715 begann mit der Einführung des Kaffeeanbaus eine wirtschaftlich günstige Zeit für die französischen Pflanzer auf Reunion, die unter Einsatz von Sklaven aus Madagaskar ergiebige Ernten produzierten. Der Kaffeeboom beschleinigte das bis dahin langsame Anwachsen der Bevölkerung. Es kamen auch bessergestellte Einwanderer als früher denn die Pflanzer verdienten gut an ihrem Kaffee.
Mitte des Jahrhunderts reduzierten die Konkurrenz anderer Anbaugebiete und Krankheit der Sträucher die Bedeutung des Kaffees wieder deutlich. Reunion verlegte sich erneut auf die Nahrungsmittelproduktion: Weizen, Mais, Maniok und dazu Gewürze wie Muskat und Nelken. Die Insel war ein Stützpunkt für die Schifffahrt und garantierte die Versorgung der Mannschaften.
 

Kap Verde

von afrika am 2008-07-22 16:40:20 in Economy
Zuletzt editiert von afrika am 2008-08-20 11:19:29


Kap Verde

Durch die Abholzung und den Raubbau in den vergangenen Jahrhunderten verschlechterten sich die Möglichkeiten einer agrarischen Produktion ständig (Erosion, Bodenverschlechterung, Wassermangel). Angebaut werden Erdnüsse, Mais, Maniok, Süsskartoffeln, Bananen und Zuckerrohr. Die eigene Produktion deckt nur 10 Prozent des Bedarfs auf Kap Verde, daher machen Nahrungsmittel fast die Hälfte der Importe nach Kap Verde aus.
Fischfang ist ein expandierender Wirtschaftszweig, doch wurden einige Fischgründe durch Überfischen bereits schwer geschädigt. Geringer Niederschlag hat Kap Verde seit der Unabhängigkeit noch stärker von der Hilfe von aussen abhängig gemacht.
 

Guinea

von afrika am 2008-07-22 16:39:26 in Economy
Zuletzt editiert von afrika am 2008-08-20 11:19:40


Wichtigste Nahrungsmittel in Guinea sind Mais, Maniok, Reis und Kochbananen. Die eigene Produktion reicht nicht, so dass Lebensmittel (Reis, Zucker, mehl, Fette) eingeführt werden müssen. 1999 waren es über 160.000 Tonnen Reis und 117.000 Tonnen Mehl.
Exportprodukte des landwirtschaftlichen Sektors (Kakao, Kaffee, Ananas, Rinder, Fische) machen nur einen kleinen Teil der Ausfuhren aus, die von Bauxit (1999: 62 Prozent), Gold und Diamanten dominiert werden. Guinea besitzt 25 Prozent der Weltreserven an Bauxit.
 

Senegal

von afrika am 2008-07-22 16:38:55 in Society
Zuletzt editiert von afrika am 2008-08-20 11:19:52


1783, im Vertrag von Versailles, gaben die Engländer Goree und weitere Stützpunkte an die Franzosen zurück, behielten aber Gambia. Der bescheidene Kolonialbesitz der Franzosen wurde während der Revolution (1794) dem Mutterland gleichgestellt und die Sklaverei auf den französischen Inseln und in den Gemeinden an der afrikanischen Westküste beendet. Wenn Napoleon diesen fortschrittlichen Akt 1801 auch wieder rückgängig machte, resultierte daraus doch die Sonderstellung der vier Niederlassungen  in Senegal: Goree, St.Louis, Dakar und Rufisque. 1915 erhielten die Bürger dieser Städte endgültig den Status französischer Bürger.
 

Madagaskar

von afrika am 2008-07-22 16:38:26 in Politics
Zuletzt editiert von afrika am 2008-08-20 11:20:02


Im März 1947 wurde die Kolonialmacht von einem Aufstand in Madagaskar überrascht, obwohl es bereits Hinweise darauf gegeben hatte, dass eine Revolte bevorstand. Kolonialverwaltung, Militär und französische Politiker  machten die Erneuerungsbewegung in Madagaskar für den Aufstand verantwortlich. Zwischen 5.000 und 6.000 Madegassen wurden in raschen Verfahren verurteilt, davon über 40 zum Tode. Unter den Verurteilten waren auch die abgeordneten Ravoahangy und Raseta, die jedoch später begnadigt wurden. Die Gerichte nahmen ein Telegramm aus PAris an sie - in der PArtei wusste man um de Vorbereitungen zum Aufstand - als Beweis für die Mitschuld der Abgeordneten.
 

Angola

von afrika am 2008-03-20 17:19:56 in Traveling & Holiday
Zuletzt editiert von afrika am 2008-08-20 11:20:16


Im heutigen Angola bildeten sich in vorkolonialer Zeit verschiedene politische Gesellschaften, von Königreichen wie bei den Bakongo im Norden bis zu kleinen Dorfgemeinschaften in verschiedenen Teilen des Landes. Die modernen Grenzen von Angola stimmen kaum mit den Grenzen dieser politischen Einheiten überein. Das hatte seine Folgen: im antikolonialen Kampf und in den Auseinandersetzungen nach der Unabhängigkeit fanden kämpfende Gruppen ebenso wie Flüchtlinge Unterstützung jenseits der Grenzen bei Menschen gleicher Sprache und Kultur.

Portugal hatte mit dem ausgehenden 15. Jahrhundert begonnen, sich in Afrika festzusetzen, am frühesten von allen europäischen Mächten. Das Königreich Kongo beiderseits des gleichnamigen Flusses beeindruckte die Portugiesen besonders. So waren die Beziehungen am Anfang durchaus respektvoll.

Mit dem Sklavenhandel zwischen Portugal und Brasilien wurden jedoch die sozioökonomischen Strukturen komplett zerstört. Nach dem Verlust der südamerikanischen Besitzungen wurde Angola Portugals koloniales Gebiet von erstem Interesse. Lange Zeit hielten die Portugiesen an ihrer Kolonie fest, erst am 11.11.1975 wurde Angola in die Unabhängigkeit entlassen.
 

Äthiopien

von afrika am 2008-01-06 13:07:39 in Politics
Zuletzt editiert von afrika am 2008-08-20 11:20:28


Der italienische König und Mussolini verhielten sich dem Herrscher von Äthiopien, Ras Tafari, gegenüber sehr zuvorkommend, luden ihn zu einem Besuch nach Italien ein und schlossen 1928 mit Äthiopien einen Freundschaftsvertrag. Für Äthiopien war der Vertrag das Papier nicht wert, auf dem er geschrieben war, aber Italien konnte aus den bestimmungen über Handel und konsularische Niederlassungen Vorteile, nicht zuletzt strategischer Art, ziehen.
innenpolitisch konnte sich Tafari in den 1920er Jahren immer deutlicher durchsetzen. Während die neuernannten Gouverneure und staatlichen Funktionäre ihre Positionen und Einkommen dem Herrscher verdankten und entsprechend loyal waren, verlor der Erbadel an Einfluss.
 
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